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Kirchenraumerkundung

Unser Unterrichtsgang zur Evangelischen Kirche und zum Hindu-Tempel in Gummersbach

Wir haben uns am  Freitag, dem 16.05. um 8.00 Uhr in der Klasse getroffen. Es war tolles Wetter und deshalb hatten wir gleich gute Laune. Als wir an der evangelischen Kirche ankamen, sollten wir etwas Besonderes außerhalb der Kirche finden. Wir entdeckten die Gräber von echten Menschen aus langer Vorzeit. Das waren meistens Pastoren. Drinnen zeigte uns Pfarrer Krüger sehr spannende Sachen, wie z.B. ein altes Altarhäuschen und das Taufbecken. Er spielte uns sogar auf der großen Orgel vor- die hat über 2000 !!!! Pfeifen und hat ganz toll geklungen. Der Altar ist mit Gold verziert und über der Kanzel gibt es so etwas wie einen „Deckel“, der dafür da ist, dass man hört, was der Pfarrer sagt, weil es ja früher keine Mikrofone gab. Nachdem wir noch was über das Alter der Längs- und Querschiffe erfuhren, kam der spannendste Teil: wir bestiegen den Glockenturm. Wir sind erst ganz viele steile Treppen gegangen. Dann sind wir über einem Deckengewölbe noch höher gegangen, da waren Fledermäuse und sogar Turmfalken. Das erkennt man immer an der unten verteilten Vogelkacke. Dann sind wir noch steilere Treppen geklettert und kamen zu vier sehr großen Glocken. Eine ging los und wir sind richtig zusammengezuckt. Drei Glocken sind sehr alt und die eine große wurde im Krieg eingeschmolzen für Waffen. Behutsam kletterten wir rückwärts runter und Elias meinte: „ ey Alter, du küsst echt den Boden, wenn du wieder unten bist!“ Unten angekommen, spendierte Frau Adeyemi uns ein Eis am Gemeindehaus.

Nach einer kurzen Pause marschierten wir in die Industriestraße zum Hindu-Tempel. Von außen ist er bunt gestrichen und auch bunte Figuren sind unter dem Dach. Drinnen empfing uns Frau Selvanathan und wir mussten uns zuerst die Schuhe ausziehen. Im Innenraum war auch alles bunt. Überall standen kleine Häuschen mit Vorhängen. Dahinter waren Figuren, die ihren Gott darstellen. Alle Menschen im Raum waren traditionell gekleidet. Die Frauen hatten 5m lange bunte Tücher kunstvoll um den Körper gewickelt. Das nennt man Sari. Außerdem hatten sie einen Punkt auf der Stirn. Dann kam der Priester herein mit einer Glocke, einer Kerze und Wasser. Er ging von Häuschen zu Häuschen, verschüttete etwas Wasser und klingelte mit der Glocke. Er betete in einer fremden Sprache. Anschließend kamen die anderen Menschen und berührten das Häuschen. Am Ende der Gebete bekam jeder der wollte, einen Punkt auf die Stirn. Einige von uns haben sich auch einen machen lassen. Danach durften wir auf ausgerollten Matten leckeres Essen probieren. Das war sehr nett. Es gab süßen Reis und scharfe Teigringe. Zum Schluss entdeckten wir noch einen lebendigen Pfau im Tempel- das ist für die Hindus ein heiliges Tier. Emily, unsere Klassensprecherin, hat sich dann noch bedankt, dass wir das miterleben durften. Es war ein toller Tag.

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